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Neben der Überprüfung von Datenpaketen z.B. in Firewalls kommt der Kontrolle der Inhalte eine besondere Bedeutung zu. Diesen Bereich bezeichnet man als Content Security. Folgende Bereiche sollten in jedem Unternehmen betrachtet werden:

 

  • Gefahren durch gefährlichen Code: die Bedrohung durch Viren, Trojaner und Würmer ist alltäglich geworden. Es vergeht kein Tag, ohne dass in den Labors der Antivirenhersteller neue gefährliche Programme identifiziert werden. Gerade von modernen Würmern geht eine besondere Gefahr aus. Ist es bei den meisten herkömmlichen Viren noch erforderlich, dass der Anwender die Verbreitung anstößt (z.B. durch das Öffnen eines E-Mail-Anhangs) können sich Würmer wie z.B. Blaster selbstständig und ohne menschliche Interaktion von Rechner zu Rechner replizieren
  • Gefahren durch unzulässige Nutzung des Internets: wissen Sie, auf welche Seiten Ihre Mitarbeiter jeden Tag über ihr Firmennetz im Internet surfen? Neben dem Produktivitätsausfall kann es auch zu rechtlich relevanten Ereignissen kommen, z.B. wenn strafrechtlich relevante Inhalte aufgerufen werden und eine Kopie dieser Inhalte im Cache gespeichert wird.
  • Gefahren durch SPAM: die ungewollte Zusendung von Werbe-E-Mails ist zu einem lästigen Phänomen geworden. Viele Unternehmen sind heute in ihrer Produktivität eingeschränkt, weil die Anwender täglich Zeit aufwenden müssen um die wichtigen E-Mails vom SPAM zu trennen.

Mit folgenden Mechanismen kann diesen Gefahren begegnet werden:

 

  • Antivirensoftware: setzen Sie auf Desktops und Servern geeignete und aktuelle Antivirensoftware ein. Es hat sich bewährt verschiedene Hersteller zu kombinieren um die Sicherheit zu erhöhen. Moderne Applikationen wie z.B. von F-Secure unterstützen Sie auch in der Abwehr von unbekannten Viren und Würmern, indem sie eine Host Intrusion Detection implementieren um potenziell schädliche Ereignisse zu erkennen und abzublocken.
  • URL-Filtering: mit Software zur Kontrolle der Internetnutzung geben Sie vor, wer wann auf welchen Seiten surfen darf. Sie können bei den meisten Programmen die Zeiten steuern und so z.B. erlauben, dass ein Mitarbeiter in der Mittagspause Zugriff auf Homebanking erhält. Die am Markt erhältlichen Programme wie der SmartFilter von SecureComputing arbeiten wahlweise mit Black- oder Whitelists. Dabei können Sie dann entweder bestimmte Websiten oder Kategorien blocken oder dediziert erlauben auf welche Seiten Ihre Mitarbeiter zugreifen dürfen.
  • SPAM-Filter: bevor die E-Mails in der Inbox Ihrer Mitarbeiter landen, werden diese nach SPAM-Merkmalen durchforstet. Die potentiellen SPAM-Mails werden in ein extra Verzeichnis verschoben. So geht keine wichtige E-Mail verloren, die möglicherweise fälschlich vom System als SPAM eingestuft wurde.

 

 

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